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Dr. rer. nat. Mark Hennies
ELISA- Entwicklung
Das Labor für gezielte Testentwicklung

   

Entwicklung von Tests mit synthetischen Peptiden

Insbesondere bei Nichtverfügbarkeit, extremer Instabilität oder als effektive Unterstützung für die Reinigung eines Proteins kann es sinnvoll sein, Antikörper gegen ein synthetisches Peptid zu erzeugen. Hierzu wird aus Proteindatenbanken ein Teilstück des Proteins von ca. 15-20 Aminosäuren ausgewählt.
 
Antiseren gegen Peptide unterscheiden sich von Antiseren gegen ein vollständiges Protein in folgender Hinsicht:
  • Die Spezifität ist meist extrem gut und mit der von monoklonalen Antikörpern
    vergleichbar.
  • Die Affinität ist leider häufig geringer als bei polyklonalen Antiseren gegen das vollständige Protein.
  • Die Verwendung der Peptide als Standard oder Tracer im quantitativen Test ist oft eingeschränkt, bedingt durch unterschiedliche Affinitäten von Peptidantiseren zu den Peptiden und den nativen Proteinen.
  • Bei Gewinnung von Peptidantiseren in Kaninchen müssen in der Regel längere Immunisierungszeiten eingeplant werden.

Die Peptidsynthese und Antikörpergewinnung wird als Auftragsarbeit in darauf spezialisierten Labors durchgeführt.

Trotz der beschriebenen Nachteile sind Peptidantikörper ein sehr gutes und hochspezifisches biochemisches Werkzeug bei der Proteinreinigung und manchmal die einzige realistische Möglichkeit einen Test für ein Protein herzustellen.

    Unternehmensstrategie
    und Service
          Testentwicklung
          «Peptidtests»
          Assayvalidierung
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          Testkits
          Proteinreinigungen
          Antikörpergewinnung
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Letzte Aktualisierung:
23.01.2006
 
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